Gut zu lesende Mathematik
Es gibt einige nette mathematisch-populärwissenschaftliche Bücher, die auch ohne Mathestudium gut verständlich sind und versuchen zu zeigen, was an Mathe Spaß macht (genau denen, die das im Matheunterricht noch nicht verstanden haben - das soll es ja geben...)
Hier meine Empfehlungen für den Anfang.
- Der Zahlenteufel, von Hans Magnus Enzensberger: Dem kleinen Robert begegnet im Schlaf der Zahlenteufel, der ihn mit gehopsten oder Primazahlen, Zahlen, die bis ins Aschgraue weitergehen uvm. in die Welt der Zahlen entführt. Ein Kinderbuch, das eigentlich für Erwachsene ist.
- In Mathe war ich immer schlecht von Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher: Ausgangspunkt dieses Buches ist ein Dialog, bei dem Herr Beutelspacher genau diesen Satz zum x-ten Mal zu hören bekam, als er seinen Beruf Mathematiker bekanntgibt. Grund genug zu zeigen, dass jeder Mathe verstehen kann. In dem Buch wird gezeigt, dass wir täglich der Mathematik begegnen, interessante Phänomene sind verständlich erklärt.
- Fermats letzter Satz von Simon Singh: Pierre de Fermat kritzelte vor ca. 400 Jahren eine Behauptung auf den Rand eines Buches, doch es dauerte bis 1994, bis Andrew Wiles den Beweis zu diesem Satz lieferte. Ein mathematischer Krimi über die Entstehung eines Beweises.
- Geheime Botschaften von Simon Singh: Das Entschlüsseln von Geheimnachrichten ist nicht nur eine mathematische Aufgabe, sondern auch eine politisch sehr wichtige Methode. Das Buch zeigt viele Methoden der Verschlüsselung und ihre Geschichte, z.B. die der Enigma im 2. Weltkrieg.